Jubiläumskonzert in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

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Mit einem Festkonzert unter dem Titel „Verwandlung: Dora Pejačević, Arnold Schönberg, Karl Kraus“ im vollbesetzten Saal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beging die Botschaft den 10. Jahrestag der EU-Mitgliedschaft Kroatiens, den 100. Todestag von Dora Pejačević und den 150. Geburtstag von Antun Gustav Matoš.
 
Das Konzert wurde in Zusammenarbeit mit dem Exilarte Zentrum der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien organisiert, das mit dieser Veranstaltung auch den 150. Geburtstag von Arnold Schönberg und Karl Kraus im Jahr 2024 vorankündigt. Ein weiterer Anlass für die Zusammenarbeit mit dem Exilarte Zentrum der mdw ist auch der Vorsitz Kroatiens der International Holocaust Remembrance Alliance - IHRA.
 
Über künstlerische Beziehungen zwischen Pejačević, Schönberg und Kraus sprach der Gründer des Exilarte Zentrums und Moderator des Abends, Prof. Dr. Gerold Gruber. Botschafter Glunčić widmete seine Rede den europäischen Werten und dem gemeinsamen kulturellen Erbe, in dem Dora einen starken Platz einnehmen soll.
 
Das ausgezeichnete Motus Quartett der mdw führte gemeinsam mit David Hausknecht (Klavier) und Josipa Bainac (Sopran) Schönbergs Streichquartett D-Dur, Klavierquintett h-Moll und Lieder von Pejačević nach Kraus und Rilke sowie eine Komposition von Akos Banlaky nach A.G. Matoš. auf.
 
Die Standing Ovation nach dem Quintett war die beste Bestätigung für die Künstler, aber auch für die Musik von Dora Pejačević, die die meisten Gäste erst bei diesem Konzert kennengelernt haben.
 
Der Einladung des Botschafters Glunčić und des Gründers des Exilarte-Zentrums Prof. Dr. Gruber folgten rund 300 Gäste aus Diplomatie, Kultur, Politik und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens sowie Vertreter der kroatischen- und burgenlandkroatischen Gemeinschaft. Unter den hochkarätigen Gästen waren auch die Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Mag. Ulrike Sych,  der Vizerektor für Internationales und Kunst Prof. Dr. Johannes Meissl sowie Mitglieder der Familie Pejačević.
 
Das Konzert wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten des Kulturvereins Matica hrvatska Beč, der Österreichisch-Kroatischen Gesellschaft, der Kroatischen Wirtschaftsagentur im Burgenland, dem Tonwerk-Forum für die neue Kunst und dem Klavierhaus A. Förstl realisiert.