Vortrag des Botschafters zur Rolle Kroatiens in der Sicherheitspolitik Südosterupas

In Organisation des Instituts für Donauraum und Mitteleuropa (IDM) und in Zusammenrabeit mit der Diplomatischen Akademie und der kroatischen Botschaft fand am 29. Juni 2021 ein virtueller Vortrag des Botschafters Daniel Glunčić zum Thema „Die Herausforderung der Sichereheitpolitik in Sšdosteuropa. Kroatien als wichtiger Sicherheitsfaktor“ statt.

Eingeleitet wurde der Vortrag durch die Begrüßungsworte des IDM-Präsidenten Dr. Erhard Busek sowie des Leiters der Diplomatischen Akademie Dr. Emil Brix. Die Moderation übernahm Prof. Dr. Florian Bieber, Professor für  Geschichte und Politik Südosteuropas an der Universität Graz. Anschließend stellte sich der Botschafter den Publikumsfragen, die sich u.a. auf Themen Schengen, Beziehungen zu den Nachbarstaaten, Herausforderungen der Migration und des Schutzes der EU-Grenze, EU-Erweiterung u.a.  bezogen.  

In der Zusammenfassung seines Vortrages betont Botschafter Glunčić, dass Kroatien als Mitglied der Europäischen Union und des Nordatlantischen Bündnisses (NATO) zu denjenigen demokratischen Staaten gehört, die durch gemeinsame europäische Werte untrennbar miteinander verbunden sind. Neben den Vorteilen der Mitgliedschaft in den euro-atlantischen Integrationen ist die Republik Kroatien gleichermaßen wie seine Bündnispartner vor große sicherheitsrelevante Herausforderungen gestellt, die als langfristige Gefahrenquellen anzusehen sind, wie Terrorismus, illegale Migration, Extremismus, organisierte Kriminalität, hybride Kriegsführung und dgl. Zugleich, aufgrund seiner spezifischen geopolitischen Lage, hat die Stabilität der unmittelbaren Umgebung und Nachbarschaft in Südosteuropa, eine Schlüsselbedeutung für Kroatien. Trotz Fortschritten bei der Umsetzung von entsprechenden innenpolitischen Reformen und demokratischen Entscheidungsprozessen bestehen bei einzelnen südeuropäischen Staaten auch weiterhin destabilisierende Trends, die innen- und außenpolitische Spannungen herbeiführen können, was sich selbstverständlich auf die gesamte Stabilität und Sicherheit des breiteren EU-Raumes negativ auswirken kann. Die Republik Kroatien ist daher entschlossen, die Länder in Südosteuropa bei ihren Reformprozessen und ihrer euroatlantischen Perspektive zu unterstützen, so dass Sicherheit und eine dauerhafte Stabilität auf dem Gebiet des breiteren südosteuropäischen Raums gewährleisten werden kann.

https://www.youtube.com/watch?v=44g-d6wUcxY

 



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