- Publiziren: 18.03.2026.
Pressemitteilung
Die Veranstaltung brachte führende Experten aus den Bereichen internationale Sicherheit und Verteidigung zusammen, um das sich wandelnde strategische Umfeld Europas sowie die Notwendigkeit einer vertieften Zusammenarbeit unter den Verbündeten zu erörtern. Botschafter Gordan Bakota wandte sich mit einer offenen Einladung an die Anwesenden - in seinem eigenen Namen sowie im Namen des kroatischen Volkes, das er vertritt - und rief zu Dialog und Zusammenarbeit in einem sich rasch verändernden europäischen Sicherheitsumfeld auf. Er betonte, dass Kroatien ein starker NATO-Partner und ein engagiertes Mitglied der Europäischen Union ist, das sowohl die eigene Sicherheit als auch die Sicherheit Europas insgesamt sehr ernst nimmt.
In ihrer Keynote rief Oberst Sarah Fortin zu einem einheitlichen und langfristigen Ansatz für die europäische und transatlantische Sicherheit angesichts anhaltender globaler Bedrohungen auf. Sie unterstrich, dass das sicherheitspolitische Umfeld der Zeit nach dem Kalten Krieg nicht länger als selbstverständlich angesehen werden kann, und hob die Bedeutung nachhaltiger Einsatzbereitschaft und Resilienz hervor. Mit Blick auf die kommenden zehn Jahre benannte sie Abschreckung, industrielle Resilienz, technologische Überlegenheit, Informationssicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt als zentrale Pfeiler der zukünftigen Leistungsfähigkeit der NATO. Abschließend betonte sie, dass Einheit und Anpassungsfähigkeit des Bündnisses entscheidend für den Schutz demokratischer Gesellschaften sind.
Das erste Fachpanel befasste sich mit den praktischen Herausforderungen bei der Stärkung der NATO- und europäischen Verteidigungsstrukturen. Im Mittelpunkt standen dabei die Überwindung nationaler, institutioneller und prozeduraler Hürden, die bessere Abstimmung zwischen Verteidigungsinnovationen und operativen Anforderungen sowie die Stärkung gemeinsamer strategischer Verantwortung in einem zunehmend komplexen globalen Sicherheitsumfeld. Zu den Teilnehmenden zählten Oberst Sarah Fortin, der kroatische Verteidigungsattaché Fregattenkapitän Ivo Musulin sowie Generalleutnant a. D. Frank Leidenberger. Moderiert wurde das Panel von Generalleutnant a. D. Andrew M. Rohling.
Das zweite Fachpanel widmete sich dem dringenden Bedarf an beschleunigter technologischer Innovation im europäischen Verteidigungssektor, mit besonderem Fokus auf unbemannte Systeme und neue Verteidigungstechnologien. Die Referenten hoben die Bedeutung einer engeren Verzahnung von Industrie und Streitkräften, agilerer Beschaffungsprozesse sowie einer stärkeren Interoperabilität zwischen den NATO-Mitgliedstaaten hervor. Sie betonten, dass die zukünftige Verteidigungsfähigkeit Europas davon abhängen wird, bestehende industrielle Stärken mit schneller Innovation und sektorübergreifender Zusammenarbeit zu verbinden. Zu den Teilnehmenden gehörten Oberstleutnant Matthias S. und Alexandros Kolios. Die Moderation übernahm Marc A. Pruem, Vorsitzender des Kroatisch Deutschen Forums.
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