​Die kroatische Gemeinschaft in Deutschland – eine starke Verbindung zwischen zwei Ländern

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Nach einem Vortrag in der Konrad-Adenauer-Stiftung traf sich Premierminister Andrej Plenković auch mit Vertretern der kroatischen Gemeinschaft in den Räumlichkeiten der Botschaft der Republik Kroatien in Berlin.
Auch bei dieser Gelegenheit betonte der Premierminister, dass wir uns weltweit in sehr herausfordernden, komplizierten und schwierigen Zeiten befinden, die voller Energie-, Wirtschafts-, Finanz- und Sozialprobleme sind.
„Wir bemühen uns als Staat, der nur etwas weniger als vier Millionen Menschen zählt, genau so zu zeigen, wie Kroaten sind - stark, mutig und manchmal auch einfallsreich, so wie viele von Ihnen oder Ihre Eltern, als sie nach Deutschland kamen, ohne irgendetwas mitzubringen“, sagte Plenković.
Und heute seien Sie, so betonte er, angesehene Bürger Deutschlands, die sowohl zur deutschen als auch zur kroatischen Gesellschaft beitragen.
Er kündigte an, dass er sich morgen zum ersten Mal mit Friedrich Merz treffen werde, seit dieser zum Bundeskanzler gewählt wurde. Außerdem fügte er hinzu, dass der Handel zwischen Kroatien und Deutschland im vergangenen Jahr 9 Milliarden Euro erreicht habe und dass in unserem Land erfolgreich mehr als 1.300 deutsche Unternehmen tätig seien. Außerdem kündigte er die morgige Unterzeichnung des Vertrags über die Lieferung von Leopard-Panzern an Kroatien an.
Der Premierminister erinnerte daran, dass Kroatien enorme wirtschaftliche Fortschritte gemacht habe. „Das Wachstum wird in diesem Jahr etwa 3 % betragen, die Inflation halten wir bei rund 3 %, das Haushaltsdefizit ebenfalls bei 3 %, wir reduzieren den Anteil der Staatsverschuldung am BIP - in diesem Jahr wird er 56 % betragen -, wir führen die öffentlichen Finanzen verantwortungsvoll, entlasten die Wirtschaft und die Bürger und verfolgen eine Politik der gleichmäßigen regionalen Entwicklung, die langsam ernsthafte Ergebnisse in ganz Kroatien zeigt“, erklärte er.
Wir werden, so betonte er, als gestärkte Nation in den zehn Jahren, in denen wir die Ehre und Verantwortung haben, Kroatien zu führen, auf jeden Fall auch die Beiträge von Kroaten, die außerhalb Kroatiens leben, suchen.
„Wir freuen uns auf Ihren Beitrag“, sagte der Premierminister und wünschte den Anwesenden frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr. Er äußerte die Überzeugung, dass auch dieser Besuch zur Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen Kroatien und Deutschland beitragen werde.